Differentialdiagnose von Prostatakrebs

Visite: Prostatakrebs - Prof. Dr. Axel Heidenreich im Gespräch

Benigner Prostatahyperplasie, Ätiologie und Pathogenese

Die Prostata oder Differentialdiagnose von Prostatakrebs gehört zu den inneren Geschlechtsorganen des Mannes. Zudem laufen Harn- und Samenwege im Bereich der Prostata zusammen. Der Prostatakrebs entwickelt sich meist aus dem Drüsengewebe. Je nachdem welcher Anteil des Drüsengewebes betroffen ist, unterscheidet man zwischen:. Hierbei handelt es sich um gutartige Wucherungendie sich im inneren Teil der Drüse entwickeln und zu Verengungen der Harnröhre führen können. Häufig sind ältere Männer betroffen.

Neun von zehn Patienten weisen den Tumor auf der dem Enddarm zugewandten Seite, daher kann die Oberfläche der Drüse vom Enddarm aus leicht mit dem Finger Differentialdiagnose von Prostatakrebs werden. Diese Untersuchungsmöglichkeit nutzt der Arzt natürlich auch bei der digital-rektalen Untersuchung aus. Eine rektale Untersuchung ist sehr leicht durchzuführen Prostatakrebs-Früherkennung.

In Deutschland gehört der Prostatakrebs zu den am häufigsten vorkommenden bösartigen Differentialdiagnose von Prostatakrebs beim Mann sogar viel häufiger als Lungenkrebs. Insgesamt werden jährlich Neuerkrankungen registriert. Betroffen sind meistens Männer um das sechzigste Lebensjahr wobei der Häufigkeitsgipfel um das Lebensjahr liegt. Durch die Früherkennungs-Untersuchungen werden aber heutzutage Prostatatumore auch zunehmend bei jüngeren Männern entdeckt.

Vor allem bei älteren Männern verläuft der Prostatakrebs wenig aggressiv und die Differentialdiagnose von Prostatakrebs liegt über 80 Prozent. Etwa drei von zehn Differentialdiagnose von Prostatakrebs die über 70 Jahre alt sind, weisen ein latentes Prostatakarzinom auf, das heisst es ist ein Tumor, der sich kaum verändert, keine Beschwerden verursacht und bei den meisten Patienten auch in ihrem weiteren Leben keine Beschwerden bereiten wird.

Differentialdiagnose von Prostatakrebs ein geringer Teil dieser unentdeckten Tumore, beginnt irgendwann plötzlich schneller zu wachsen.

Bis heute ist noch unklar, welche Ursachen für die Entstehung von Prostatakrebs verantwortlich sind. Es können mehrere Risikofaktoren aufgezählt werden, die ein gehäuftes Auftreten verursachen können. Besonders gefährdet sind Patienten, die ein familiäres Risiko tragen, hier wurden Veränderungen des Erbguts festgestellt, die die Krankheitsentstehung begünstigen.

Ein Mann dessen Verwandter ersten Grades also Vater oder Bruder an Prostatakarzinom erkrankt ist, trägt ein zwei- bis dreifach höheres Risiko, Differentialdiagnose von Prostatakrebs Prostatakrebs zu erkranken. Laut den neusten Untersuchungen und vorliegenden Ergebnissen, sind etwa fünf bis zehn Prozent aller Prostatakarzinome erblich bedingt. Typische Symptome die auf einen Prostatakrebs hinweisen gibt es leider nicht, die Symptome sind oft uncharakteristisch.

Während der Wachstumsphase verspürt der Betroffene nichts von dem Tumor Differentialdiagnose von Prostatakrebs der Prostata, da der Tumor noch keinerlei Beschwerden verursacht solang er noch klein ist. Der Tumor kann dadurch frühzeitig entdeckt werden, bevor die ersten Beschwerden überhaupt auftreten, dies ist für den Therapieerfolg auch enorm wichtig. Bei der Früherkennungsuntersuchung wird die Prostata vom Enddarm aus abgetastet.

Liegt ein Prostatakrebs vor, so ist die Veränderung durch das abtasten fühlbar, dies ist aber gleichzeitig ein Anzeichen für einen fortgeschrittenen Tumor, obwohl noch keine Beschwerden vorliegen. Folgende Symptome sollten immer an einen Prostatakrebs denken lassen:. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, umso besser sind die Heilungsaussichten. Ist zum Zeitpunkt der Diagnosestellung der Krebs nur auf die Prostata beschränkt, so ist mit einer guten Heilung zu rechnen. Es gibt zwei ganz einfache Methoden um die Diagnose von Prostatakrebs zu stellen.

Liegt eine Verhärtung vor, so wird eine Gewebeprobe entnommen und mikroskopisch näher untersucht bei der der Tumortyp und die endgültige Diagnose gestellt werden kann. Insbesondere der Bluttest wird wissenschaftlich diskutiert, da sie nicht immer von Nutzen ist, weil ein erhöhtes PSA auch bei Patienten ohne Prostatakrebs vorkommen kann.

Daher ist ernsthaft zu überlegen, ob man doch nicht viele Differentialdiagnose von Prostatakrebs dadurch unnötig beunruhigt. Auch die alleinige Untersuchung mit dem Ultrasachall wird von den meisten Fachleuten als unzureichend angesehen, doch ist sie für die Abklärung bei einem verdächtigen Befund unentbehrlich. Man kann die Prostata vom Enddarm aus mit dem Finger gut abtasten.

Mit dieser Untersuchung können oberflächlich gelegene Karzinome festgestellt werden. Liegt eine Verhärtung vor, so wird im nächsten Schritt eine Ultraschalluntersuchung des Darms vorgenommen. Ist das Ergebniss auch hier nicht klar zu ersehen, so wird eine Gewebeprobe aus der Prostata entnommen.

Die Abtastung ist für den Patienten kaum belastend, sie wird lediglich als unangenehm empfunden. Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Männer ab dem Lebensjahr, sowie bei bestehendem familiärem Risiko schon ab dem Lebensjahr, sollten diese Vorsorgeuntersuchung einmal pro Jahr unbedingt in Anspruch nehmen.

Ihre Funktion besteht unter anderem in der Verflüssigung des Samens. Sie tritt aber auch Differentialdiagnose von Prostatakrebs geringen Mengen in das Blut über, man versucht Differentialdiagnose von Prostatakrebs anhand dessen mit dem Bluttest nachzuweisen.

Starke körperliche Anstrengung, Geschlechtsverkehr oder ein erhöhter Druck auf die Prostata, die Differentialdiagnose von Prostatakrebs Fahrradfahren enstehen kann, sowie Differentialdiagnose von Prostatakrebs andere Faktoren können das Ergebnis verfälschen und falsch positiv erscheinen lassen.

Da das PSA nicht spezifisch für einen Prostatakarzinom ist, wird diese Untersuchung von der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Krebsfrüherkennungsprogramms nicht bezahlt.

Eine Biopsie der Prostata wird erst dann durchgeführt, wenn ein PSA Wert über 4 Nanogramm pro Differentialdiagnose von Prostatakrebs vorliegt und ein verdächtiger Tastbefund festgestellt wurde und andere in Frage kommende Ursachen ausgeschlossen werden konnten. Die Gewebeentnahme wird ohne Narkose durchgeführt und erfolgt in der Regel ambulant. Auch kann es zu Fieber oder Infektion kommen, die örtlich begrenzt sind. Daher erhalten die Patienten Differentialdiagnose von Prostatakrebs meistens ein Antibiotikum, um die folgenden Beschwerden gering zu halten.

Die Gewebeentnahme erfolgt mit einer Stanznade, mit der man mehrmals in der Regel drei mal aus jedem der zwei Prostatalappen in unterschiedliche Anteile des Organs Differentialdiagnose von Prostatakrebs und so kleine Proben gewinnt.

Die Punktionsstellen werden Differentialdiagnose von Prostatakrebs gleichzeitige Ultraschalluntersuchung festgelegt und beobachtet. Man kann nun Differentialdiagnose von Prostatakrebs, ob tatsächlich ein Prostatakarzinom vorliegt und wenn ja, in welchem Stadium die Erkrankung ist und welche biologischen Eigenschaften sie trägt.

Bei Differentialdiagnose von Prostatakrebs Ultraschalluntersuchung wird eine Ultraschallsonde in den Differentialdiagnose von Prostatakrebs eingeführt. Die Ausdehnung der Erkrankung spielt für die Therapie eine wichtige Rolle.

Jede Krankheit besitzt ein charakteristisches Proteinmuster Pattern. Allein bei der Proteom-Pattern-Analyse werden im Urin bis zu relevante Proteine und Peptide bestimmt und mit den Proteinmustern von gesunden Menschen verglichen. Ein wichtiger Vorteil zu den anderen Verfahren besteht darin, dass die Methode vollkommen schmerzfrei ist und keine Risiken für den Patienten beinhaltet.

Doch die Kosten für diese Untersuchung müssen von den Patienten selbst getragen werden, da die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten bislang nicht übernehmen. Des Weiteren können auch Entzündungen der Prostata oder eine Blasenentzündung ähnliche Symptome aufweisen.

Differentialdiagnose von Prostatakrebs Patient sollte über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt werden und auch die Risiken und Nebenwirkungen der einzelnen Verfahren kennenlernen.

Erst dann kann er zusammen mit dem Arzt, eine für sich Differentialdiagnose von Prostatakrebs Behandlung aussuchen. Die wirksamste Differentialdiagnose von Prostatakrebs ist der chirurgische Differentialdiagnose von Prostatakrebs, bei der die Prostata und auch die Samenbläschen eventuell auch Lymphknoten im Becken komplett entfernt werden radikale Prostatektomie.

Eine Operation ist aber auch dann noch sinnvoll, wenn der Tumor die Organkapsel durchbrochen hat. Die radikale Prostatektomie ist eine schwierige Operation. Der Eingriff erfolgt in einem stark durchbluteten Gebiet, warum es zu starken Blutungen kommen kann, daher sollte der Eingriff an spezialisierten Zentren mit gut erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.

Bei etwa 30 Prozent der Patienten treten folgende Komplikationen auf: Verengungen und Fisteln im Bereich der ableitenden Harnwege, sowie Schwierigkeiten bei der Harnkontrolle Inkontinenz. Vorteile dieses Verfahrens sind zum einen Differentialdiagnose von Prostatakrebs geringere Belastung für den Patienten, ein deutlich kürzerer Krankenhausaufenthalt und wenig vorhandene Schmerzen. Die Bestrahlung wird alternativ zur Operation bei kleinen Tumoren, die auf die Prostata begrenzt sind, durchgeführt, da sie die gleichen Heilungschancen wie eine OP Differentialdiagnose von Prostatakrebs.

Eine Bestrahlung wird auch dann durchgeführt, wenn die Patienten im hohen Alter sind und bestehende Begleiterkrankungen haben. Aber auch nach einer Bestrahlung können Nebenwirkungen wie Potenzverlust oder Harninkontinenz auftreten.

Dank modernster Techniken kann die Strahlendosis exakt in die Prostata platziert werden externe Radiojodtherapie und so umliegendes gesundes Gewebe weitgehend geschont bleiben. Die Gesamtstrahlendosis wird hier auf kleine Einzeldosen aufgeteilt und dem Patienten täglich verabreicht. Häufig treten Komplikationen wie Entzündungen im Bereich des Enddarms auf. Ein wichtiger Nachteil der Bestrahlung ist, dass sie täglich nur am Wochenende Differentialdiagnose von Prostatakrebs Pause über mehrere Wochen erfolgen muss.

Dieses Verfahren wird auch als innere Bestrahlung bezeichnet. Bei einem Karzinom, der auf die Prostata begrenzt ist, kann man direkt an den Tumor Strahlenquellen einpflanzen und ihn somit von innen bestrahlen interstitielle Bestrahlung. Das sind kleine radioaktive Titankapseln, die häufig radioaktives Jod oder Palladium enthalten.

Der Eingriff erfolgt üblicherweise unter Voll- oder Teilnarkose. Einige Monate geben sie Differentialdiagnose von Prostatakrebs ihre Strahlendosis an das umgebende Gewebe ab. Die Seeds werden, auch nachdem sie ihre Radioaktivität verloren haben, nicht mehr herausoperiert. Sie sind für das gesunde Gewebe ungefährlich, da sie nur den Krebszellen schaden.

Der Eingriff wird meist ambulant durchgeführt und dauert etwa eine Stunde. Ein wesentlicher Vorteil der Seed-Implantation ist, dass viele Patienten langfristig kaum Probleme beim Differentialdiagnose von Prostatakrebs verspüren, Differentialdiagnose von Prostatakrebs andere Komplikationen treten nur selten auf.

Diese Technik ist auch eine Kurzdistanzbestrahlung. Sie wird nur für kurze Zeit im Körper belassen und dann entfernt. Das Afterloading wird häufig bei örtlich fortgeschrittenen Tumoren durchgeführt. Etwa 35 Prozent aller Krebspatienten haben bei der Diagnosestellung bereits Metastasen. In diesem Stadium ist eine Heilung in Differentialdiagnose von Prostatakrebs Regel nicht möglich, trotzdem werden wirksame Behandlungsmethoden eingesetzt, die die Beschwerden lindern.

In einem solchen Zustand besteht das Ziel der Therapie in erster Linie darin, den Tumorwachstum zu bremsen und bestehende Beschwerden zu lindern palliative Behandlung. Dies erreicht man am besten durch die Unterdrückung der Produktion der männlichen Sexualhormone, vor allem dem Testosteron. Bei etwa 80 Prozent der Betroffenen wird dieses Verfahren erfolgreich eingesetzt. Die Testosteronproduktion kann durch zwei Methoden unterbunden werden.

Zum einen durch die Gabe von Medikamenten, die die Hormonbildung unterdrücken, oder durch die operative Entfernung des Hodens. Die operative Entfernung chirurgische Kastration wird aber heute nur selten durchgeführt, da durch eine Hormontherapie bzw. Die Therapie ist solange wirksam, Differentialdiagnose von Prostatakrebs die Behandlung fortgesetzt wird. Die Medikamente werden als Depotpräparate verabreicht, so spritzt man einen gewissen Vorrat unter die Bauchhaut, der Wirkstoff wird dann langsam und kontinuierlich abgegeben.